Video: Cowspiracy

Cowspiracy: The Sustainability Secret ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2014, produziert von Kip Andersen und Keegan Kuhn. Der Film behandelt den Einfluss der Viehwirtschaft auf die Umwelt. Kernaussage des Filmes ist, dass die weltweite Fleisch- und Fischindustrie einen weit größeren Einfluss auf Klima und Umwelt schädigende Treibhausgase hat, als sämtliche anderen Abgasemissionen zusammengenommen. Diese bemerkenswerte Hypothese findet kaum oder gar keine Beachtung bei führenden Umweltorganisationen. Die Standpunkte von Umweltorganisationen zu diesem Thema werden explizit beleuchtet, darunter Greenpeace, Sierra Club, Surfrider Foundation und Rainforest Action Network.

Eine Studie hat ergeben, dass für 450 Gramm Fleisch 9500 Liter Wasser verbraucht werden. Für Eier 1800 Liter und Käse 3400 Liter. Man denkt zum Beispiel, dass beim Nachbarn der Wasserhahn tropft, aber wenn man sich das genau ansieht, hat er eine Riesenpumpe angestellt und 2500 Liter Wasser laufen auf die Strasse und überschwemmen sie. Ich würde sagen: "Stellen Sie bitte die Pumpe ab", das würde doch viel mehr bringen, als alles andere.

Der Wasserfussabdruck der Nutztierhaltung ist größer als der von anderen Aktivitäten, da gibt es kein Wenn und Aber. Es wäre sehr wirkungsvoll, wenn die Behörden nicht erst bis zur nächsten Dürre warten, sondern schon heute sagen: "Essen sie ab jetzt weniger Fleisch, denken Sie an diese Studie."

Die Regierung will nicht über dieses Thema reden. Weder sie, ncoh die Umweltorganisationen wollen eine Antwort gebem. Das zeigt, dass hinter dem Thema Viehwirtschaft noch mehr steckt. Die Recherchen über den Umwelteinfluß ergaben, dass die Situation schlimmer ist, als angenommen.

Natürlich müssen dem Verkehrs- und Energiesektor Aufmerksamkeit geschenkt werden, da deren CO2 Ausstoß unser Klima ruiniert. Die Tierhaltung erzeugt jedoch 65% des Gesamtausstoßes an Stickoxid, ein Gas, dessen Klimaschädlichkeit 296 mal schädlicher ist, als die von CO2.